Exkursion zum HdR Berlin

Am 16.November war es soweit, dass wir beim RBB im Haus des Rundfunks eine Führung erhalten haben. Wegen Umbau in den Studios musste unser Termin vom Oktober auf den November verschoben werden. Wir fuhren mit dem ODEG um 09:00 Uhr nach Berlin. Mit dem Brandenburg-Tiket                     (5 Personen) konnten wir zu einen günstigen Fahrpreis unser Vorhaben finanzieren. Da wir noch etwas Zeit hatten, war Gelegenheit für individuelle Einkäufe oder Mittagessen.

Pünktlich zum Beginn der Führung um 14:00 Uhr haben wir uns am Eingang getroffen. Wir waren beeindruckt von der Größe und Ausstattung des historisch einzigartigen „Haus des Rundfunks“. Als Erstes ging es zu den Radiowellen. Hier konnten wir erleben, wie Radio gemacht wird. In einem unbesetzten Studio, mit Blick durch eine Glasscheibe zum Nachbarstudio, konnten wir den Moderator bei seiner Arbeit beobachten. Wir bekamen den Ablauf einer Moderation erklärt und konnten reichlich Fragen stellen. Aus Berlin senden radioBerlin 88,8, Inforadio und Kulturradio vom rbb. Durch lange Gänge und einige Treppen haben wir den großen Sendesaal erreicht. Wir durften im Saal Platz nehmen. Hier wurde uns der Verlauf von Konzerten erläutert. Zu den akustischen Problemen gab es interessante Erläuterungen, wie diese durch bauliche Maßnahmen kompensiert werden. Zum Beispiel die Gestaltung der Sitze. Damit wird der Eindruck eines immer voll besetzten Saales erzeugt. An Modellen des historischen Hauses erfuhren wir einiges zur Entstehung, zur Geschichte und Gestaltung des Baues. Zum Abschluss ging es zu den Fernsehstudios. Was wir sonst nur vom Bildschirm kennen: den Arbeitsplatz der Abendschau-Moderatoren durften wir in Augenschein nehmen. Wir bekamen die redaktionellen Abläufe von der Themenfindung bis zur Sendung, die Studiotechnik von Blue Box bis Teleprompter erklärt.

H.S.
Foto: P.Makowski

 

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