Besuch im Straßenbahndepot

Ein Plädoyer für die Straßenbahn

Voller Wissensdurst trafen sich am 27.04.2016 mehr als 30 Telekomsenioren vor dem Tor des Betriebshofes „Cottbusverkehr“. Nach einer kurzen Belehrung über das Verhalten auf dem Betriebsgelände (Bus- und Straßenbahnverkehr) ging es in die heiligen Hallen des Unternehmens. Übersichtlich geordnet und gelagert warten hier die Baugruppen auf ihre Verwendung.

Wie viele Motoren hat ein Drehgestell?

Woraus besteht der Schleifer auf dem Stromabnehmer? und viele weitere Fragen wurden gestellt.

Die Mitarbeiter des Unternehmens haben die Fragen geduldig und ausführlich beantwortet. Aber auch Probleme, welche das Unternehmen belasten, wurden angesprochen. Nicht nur Unfälle, auch mutwillige, sinnlose Zerstörungen führen zu Ausfällen im Bahnbetrieb.

In der Leitstelle, die wir besuchen durften, werden nicht nur Anrufe für Bestellungen von Taxis und Sonderfahrten entgegengenommen sondern sie muß auch auf alle auftretenden Probleme im Betrieb schnell und richtig reagieren.

Mit zwei historischen Straßenbahnen, der Cottbuser sagt „Elektrische“ dazu, fuhren wir durch Cottbus. Am Bahnhofsberg hatte die „Alte“ ganz schön zu kämpfen. Über Sandow und Stadtmitte ging es wieder in’s Depot nach Neu Schmellwitz.

Cottbus ohne „Elektrische“, das geht gar nicht. Sie ist umweltfreundlich und durch ein seperates Gleisbett kommt man schnell z.B. von Sachsendorf nach Neu Schmellwitz. Die neuen Schienen-fahrzeuge haben im Cottbuser Stadtbild einen eigenartigen Reiz.

Den schönen Ausflug haben wir in der Gaststätte „Podium“ ausklingen lassen.

K.Dr.

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